von Christina Sieber

1. Motivation: Was hat Dich dazu motiviert, bei Constructor Nexademy teilzunehmen?
Ich befand mich an einem Wendepunkt, an dem ich den Sprung von einem eher theoretischen Hintergrund hin zu angewandter Datenwissenschaft und KI schaffen wollte. Ich suchte insbesondere nach einem Programm, das mir nicht nur den Umgang mit Tools beibringt, sondern mich auch dazu anspornt, echte, praktische Lösungen zu entwickeln. Die Constructor Nexademy stach durch ihren starken Fokus auf praxisorientierte Projekte und reale Anwendungen hervor, was genau meinen Vorstellungen entsprach.
2. Erfahrung: Wie würdest Du Deine Erfahrungen während des Programms beschreiben?
Die Erfahrung war intensiv, aber sie hat sich gelohnt. Sie hat mich dazu gebracht, schnell vom Verstehen der Konzepte zu deren tatsächlicher Umsetzung überzugehen. Am meisten schätzte ich den praktischen Ansatz: Statt auf theoretischer Ebene zu bleiben, haben wir ständig etwas entwickelt, getestet und verbessert. Das gab mir das Selbstvertrauen, danach an meinen eigenen Projekten zu arbeiten.
3. Herausforderungen & Überraschungen: Was hat Dich am meisten herausgefordert und was hat Dich überrascht?
Die größte Herausforderung war es, das Tempo zu bewältigen - insbesondere verschiedene Themen unter einen Hut zu bringen und zu lernen, Lösungen unter Zeitdruck schnell umzusetzen. Was mich am meisten überrascht hat, war, wie viel Fortschritt in kurzer Zeit möglich ist, wenn man sich voll und ganz auf das Entwickeln konzentriert. Ich habe auch für mich entdeckt, dass es mir Spaß macht, Systeme zu entwickeln, die Ideen in strukturierte, praktische Lösungen umsetzen.
4. Fähigkeiten & Anwendung: Welche Fähigkeiten oder Projekte waren am wertvollsten?
Das wertvollste Ergebnis für mich war, zu lernen, wie man Probleme strukturiert und in umsetzbare Systeme umwandelt. Das wende ich derzeit in meinem eigenen Projekt, Xova, an, wo ich ein strukturiertes Ernährungssystem auf Basis von vorportionierten Smoothie-Mischungen aufbaue. Interessant ist nicht nur das Produkt selbst, sondern auch das dahinterstehende System – einschließlich Standardisierung, Vertrieb und Skalierung über verschiedene Standorte wie Fitnessstudios und Coworking Spaces hinweg. Das Programm hat mir geholfen, in Systemen statt in isolierten Aufgaben zu denken, was äußerst nützlich war.
5. Auswirkungen auf Dein Leben: Wie hat sich Deine Karriere oder Dein Privatleben verändert?
Es hat mir eine viel praktischere und umsetzungsorientiertere Denkweise vermittelt. Ich fühle mich sicherer dabei, Projekte von Grund auf zu starten und aufzubauen, und gehe Probleme strukturierter an. Es hat mir auch geholfen, den Schritt vom Nachdenken über Ideen hin zum tatsächlichen Testen in der realen Welt zu machen.
6. Projekt: An welchem Projekt hast Du im Kurs gearbeitet?
Während des Programms habe ich an Projekten im Bereich Datenanalyse und angewandtes maschinelles Lernen gearbeitet. Der Schwerpunkt lag auf der Strukturierung von Daten und der Gewinnung aussagekräftiger Erkenntnisse, die in realen Szenarien genutzt werden können. Diese Erfahrung hat meine Herangehensweise an meine aktuelle Arbeit direkt beeinflusst, insbesondere beim Aufbau strukturierter und skalierbarer Systeme.
7. Ratschlag: Welchen Rat würdest Du geben?
Ich würde sagen: Konzentriere Dich darauf, während des Programms so viel wie möglich zu entwickeln. Der größte Nutzen entsteht dadurch, das Gelernte anzuwenden, nicht nur zu verstehen. Warte außerdem nicht darauf, dass alles perfekt ist, bevor Du dein eigenes Projekt startest: fang früh an, teste Ideen und lerne durch Iteration. Insgesamt hat mir das Programm geholfen, die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen, was für das, was ich jetzt entwickle, von entscheidender Bedeutung ist.